Neues Gemeinschaftsprojekt startet in der Achsiedlung Bregenz – Kunst und Soziales verbinden Nachbarschaften
Ein innovatives Pilotprojekt zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts hat in der Achsiedlung in Bregenz begonnen. Ein erfahrenes Team aus Künstler:innen, Soziolog:innen, Sozialarbeiter:innen und Pädagog:innen setzt auf Kooperation, Kreativität und Empathie als Grundlage für nachhaltige soziale Entwicklung.
„Wir möchten die Beziehungen zwischen allen Beteiligten stärken – durch sinnvolle und ausdrucksvolle künstlerische Aktivitäten und Kreationen", erklärten die Projektleitende Andreas Paragioudakis und Lucie Schaeren. "Ziel ist es, einen Ort kollektiver Erfahrung zu schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft, Kultur und Sprache zum gemeinsamen Erleben, Mitmachen und Gestalten einlädt."
Der Prozess erfordert langfristige Planung und die Zusammenarbeit mit der bregenzer Stadtverwaltung.
Erste Aktion: Porträt-Workshop
Im Rahmen eines Workshops wird das Erschaffen von bunten Porträts geübt. Dabei wird das Gesicht einer Person von jeder teilnehmenden Person nachgezeichnet. Die spielerische Technik ermöglicht es, beeindruckende Ergebnisse zu erzielen, ohne dass hierfür eine besondere künstlerische Begabung erforderlich ist.
Die fertigen Porträts werden auf einem langen Papier aufgehängt, das mit einem bunten Hintergrundmuster versehen ist. Dieses wurde von den Einwohner:innen gemalt und von der Achsiedlung inspiriert. Die Porträts werden im öffentlichen Raum der Achsiedlung im Rahmen des Flohmarktes gehängt.
Workshop-Termine:
27. März 2026, 17:00–19:00 Uhr: Hintergrund bemalen 23. April 2026, 17:00–19:30 Uhr: Porträts testen 17. Mai 2026, Nachmittags: Weitermalen
